Pioniere für den Frieden

Projekt PI-PAZ – San Salavador [El Salvador]


Busfahrt ins Camp - Vertrauensspiele fördern die Gruppendynamik.

Rund ein Drittel der Bevölkerung von El Salvador in Mittelamerika lebt in den Bezirken der Hauptstadt San Salvador. Das Leben auf engstem Raum führt für viele Menschen zu Problemen. Es gibt kaum Arbeit oder Ausbildungsmöglichkeiten. Deshalb migrieren viele Eltern in die USA und lassen ihre Kinder zurück. In diesem Leben ohne Perspektive werden kriminelle Banden für diese Kinder und Jugendlichen häufig zum Familienersatz. Für die meisten Jugendlichen endet das in einem gewaltsamen Tod oder im Gefängnis.

Die Organisation Quetzalcoatl begleitet Kinder, Jugendliche und deren Eltern dabei, eine Perspektive für ihr Leben ohne Gewalt und Kriminalität zu entwickeln – in der Hoffnung auf ein gewaltärmeres Umfeld in ihren Stadtteilen. 128 Kinder und Jugendliche aus San Salvador werden zu Pionieren für Frieden ausgebildet. Das Projekt PI-PAZ (Pioniere-Frieden) von Quetzalcoatl ergänzt das formelle Erziehungssystem des Staates.
Die Kinder und Jugendlichen sind in Stadtteil-Gruppen und zwei Schulen organisiert. Die Gruppenleiter nehmen an monatlichen Weiterbildungen teil. Dort lernen sie den gewaltfreien Umgang mit Konflikten.

Sie lernen, wie Impulse für Gewalt in Impulse für eine positive, soziale Beziehung umgewandelt werden können.

Die Gruppenleiter geben ihre Erfahrungen und ihr Wissen an die Gruppe weiter. Ein Fokus in der Gruppenarbeit liegt im Aufbau einer positiven Dynamik. Die Verbindungsfähigkeit der Eltern zu ihren Kindern wird gestärkt, denn starke Eltern können ihre Kinder besser begleiten.
terre des hommes schweiz unterstützt die Organisation Quetzalcoatl jährlich mit 50'000.- Franken. Spende auch du Mut für die Pioniere des Frieden.

San Salvador, El Salvador

Mut für ein leben ohne Gewalt

San Salvador ist eine der grössten Städte in Mittelamerika. Ein Drittel der Bevölkerung von El Salvador lebt in den Stadtbezirken von San Salvador. Das Leben auf engstem Raum bringt Probleme mit sich. Für die Bewohner gibt es kaum Arbeit, keine Ausbildungsmöglichkeiten und keine Perspektiven. Ein fruchtbarer Nährboden für kriminelle Banden, deren Anhänger sich hinter grossen Namen von Comic- oder Filmfiguren verstecken. Sie schmücken sich mit tätowierten Symbolen und leben in sektenähnlichen Gemeinschaften. Sie finden ihre Stammeszugehörigkeit in kollektiven Gewaltexzessen und kriminellen Handlungen. Das Leben mit blutigen Kämpfen rivalisierender Banden führt für die meisten der Beteiligten zum frühzeitigen, gewaltsamen Tod oder zu einer langjährigen Gefängnisstrafe. Spenden Sie Mut für die Pioniere für Frieden und gegen Gewalt.

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