
Armut und Arbeitslosigkeit
Arbeitslosigkeit ist ein zentrales Problem der Wirtschafts- und Sozialpolitik Perus. Lediglich 15 Prozent der arbeitenden Bevölkerung kann Vollbeschäftigung vorweisen. Rund 80 Prozent der Erwerbstätigen hat keinen festen Arbeitsplatz; sie sind unterbeschäftigt oder ohne Einkünfte. Schätzungsweise ein Fünftel der PeruanerInnen leben in extremer Armut, mehr als die Hälfte in Armut. Die meisten Armen leben in den Randzonen Limas, die Mehrheit der extrem Armen sind in den ländlichen Gebieten zu finden. Während in den Küstenregionen oder in grösseren Städten lediglich jeder Vierte unter Armut leidet, sind in den ländlichen Regionen drei von fünf Bewohnern davon betroffen.
In Lateinamerika unterliegen Hausangestellte nicht dem allgemeinen Arbeitsrecht. Hausmädchen rangieren am untersten Ende der Lohnskala. Häufig werden ihnen nicht einmal ihre gesetzlich vorgeschriebenen Rechte gewährt. Schätzungsweise 95 Prozent der Hausmädchen besitzen keinen Arbeitsvertrag. terre des hommes schweiz unterstützt das Projekt Casa de Panchita und hilft so, die Mädchen über ihre Rechte aufzuklären und ihnen eine bessere Zukunft zu ermöglichen.

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